Marienweihe - bis zum 08.12.2011 (3. Woche, 6. Tag / Donnerstag, 24. November)


Dritte Woche – Weihe unseres geistlichen Seins

20. Tag: Weihe unserer Geistesgaben und Charismen

  • Im  Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
  • Wort Gottes:„Es gibt verschiedene Gnadengaben, aber nur den  einen Geist. Es gibt verschiedene Dienste, aber nur den einen Herrn. Es gibt verschiedene Kräfte, die wirken, aber nur den einen Gott: Er bewirkt alles in allen. Jedem aber wird die Offenbarung des Geistes geschenkt, damit sie anderen nützt.“ (1 Kor 12,4–7)
  • Betrachtung:
    Wer kann uns besser für den Heiligen Geist öffnen als Maria, die von ihm überschattet wurde? (vgl. Lk 1,35) Sobald wir uns Maria nähern, sind wir in Kontakt mit dem Heiligen Geist. Das bedeutet nicht, dass wir wie durch einen Zauberspruch in einem Augenblick ganz verwandelt werden.
    Maria ist unsere Mutter, die uns erziehen und formen möchte, bis wir die Charismen, die Gaben und die Anregungen des Heiligen Geistes empfangen können und dadurch verfügbar werden für göttliche Eingebungen. Dies wird möglich, wenn wir dem Heiligen Geist erlauben, uns zu leiten und im treuen und beharrlichen Gebet auf ihn hören.
    Durch die Fürsprache von Maria wird er uns zu einer vollkommenen Treue führen. Er wird durch uns Zeichen, Wunder und gute Werke vollbringen. Wagen wir es doch, zu bitten! Wagen wir es, an Wunder zu glauben! Wagen wir es, glühende Apostel zu sein!
  • Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen von "pro immaculata"
  • Weihegebet:
    Maria, Braut des Heiligen Geistes, führe mich zur klaren, reinen Quelle, aus der das Wasser des Lebens sowie die Gnaden und Gaben des Geistes überreich hervorquellen. Du wirst als „Quelle der Gnaden“ angerufen. Du bist die Mutter der Kirche und die Königin der Apostel und Propheten. Ich bitte dich inständig um ein neues Pfingsten der Liebe für die Kirche und für die Welt.
    Du bist im Herzen der betenden Kirche und ich weihe mich dir, damit ich mich ganz für eine neue Ausgießung des Heiligen Geistes öffne, für seine Gaben und Charismen, im Dienst der Neuevangelisierung und der Zivilisation der Liebe 
  • Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib. Amen.
Liebe Gläubige,
heute erreichte mich ein Zeugnis, auf das ich Sie aufmerksam machen möchte.
Bitte bedenken Sie: Ein Zeugnis ist eine ganz persönliches Glaubenserfahrung: So und in dieser Weise hat Gott an mir gehandelt. Diese Erfahrung ist stets urpersönlich und speziell für die einzelne Seele.
Mit den Zeugnissen, die auf diesen Seiten hin und wieder veröffentlicht werden, soll niemand bedrängt oder zum Vergleich ("wie ist das bei mir?") verführt werden. Ich wünsche mir vielmehr, dass jene, die es lesen, eine Ermutigung erfahren.
Ihr NN, Landpfarrer

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5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Angeregt durch Ihre Ausführungen vom Wochenende und manche (eigentlich die meisten) Kommentare möchte ich kurz vom bisherigen
Verlauf meines "Ganges zur Weihe" berichten.
Auch bei mir kamen diverse "Durchhänger", meinem Naturell vor allem dahingehend, daß mir alles und alle "auf die Nerven" gingen, nach dem Schillerschen Wiener Motte: Alle Menschen san ma zwider" (gehen mir auf den Geist, Hammer, Nerven...), ich mir selbst am meisten. Es war etwas sehr unleidlich.
Da habe ich als reinen Willlensakt beschlossen: Jetzt erst recht, das
wird durchgezogen! Und hatte in meiner Vorstellung ein Bild: Ich als kleines, zerrupftes, greinendes, schimpfendes Kind, das sich aber ganz fest an den Mantelsaum der Immakulata anklammert und hinter ihr herstolpert, mehr aus Trotz als aus sonstwas.
Und ich hatte die (vielleicht vermessene) Empfindung, daß die Immakulata mir dies erlaubt (und sogar ein wenig liebevoll lächelt). Mehr begehre ich zur Zeit nicht, nur daß sie mir hilft, durchzuhalten.

Danke für Ihre Anleitung zur Marienweihe!

Und bitte um Ihren priesterlichen Segen!

Anonym hat gesagt…

danke das sie geschrieben haben

es ist so wichtig auch von anderen etwas zu erfahren

nicht zum vergleichen, sondern als ermutigung, halt
signalisieren wir sind nicht alleine
es gibt sie noch die gläubigen
wir sind doch eine familie

magdalena hat gesagt…

ich bewundere die menschen die nichts, gar nichts fühlen und weitergehen grenzenlos

ich glaube es kann gar keinen schöneren liebesbeweis geben
jeden tag ja - in das leere hinein zu sagen - in dem festen glauben das es nicht in das leere hinein geht

ich verneige mich sehr sehr tief vor diesen menschen

Anonym hat gesagt…

ich habe eine frage:
was heisst neuevangelisierung?
bedeuted es immer wieder leben einhauchen?

jolie hat gesagt…

Genau das bedeutet es.


Die Mittel dazu hat Papst Benedikt angeordnet: Verkündigung des evangeliums durch die Kirche und deren Diener, und zwar besonders (deshalb "neu") in den Ländern, in denen die Völker vom Evangelium (däs ihnen schon verkündigt wurde) wieder abgefallen sind (insbesondere die Industrienationen der wetlichen Welt)

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