Marienweihe - bis zum 08.12.2011 (3. Woche, 7. Tag / Freitag, 25.November)




Dritte Woche – Weihe unseres geistlichen Seins

Liebe Gläubige,
am Samstag beginnt die letzte Woche unserer Weihevorbereitung, Ich danke allen, die sich durch die Zeit der Vorbereitung gekämpft und gebetet haben.
Mit dem ersten Advent treten wir in die letzte und entscheidende Phase der Weihevorbereitung ein. Ein Newsletter wird noch die genauere Form der Marienweihe beschreiben.
Außerdem möchte ich Sie am Samstag, 25.11., noch einmal einladen, Ihre Eindrücke etc. den anderen Betern mitzuteilen.
Ich hatte diese Woche die Möglichkeit, ein paar Tage im Schweigen zu verbringen und habe unsere Vorbereitung intensiv im Gebet begleitet.
Ihr
NN, Landpfarrer

21. Tag: Weihe unseres Gebetslebens

  • Im  Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
  • Wort Gottes: 
    „Wir haben ihm gegenüber die Zuversicht, dass er 
    uns hört, wenn wir etwas erbitten, das seinem Willen entspricht. Wenn wir wissen, dass er uns bei allem hört, was wir erbitten, dann wissen wir auch, dass er unsere Bitten schon erfüllt hat.“ 
    (1 Joh 5,14–15)
  • Betrachtung: 
    Wir alle tragen in uns eine unendliche Sehnsucht, geliebt zu werden, und dieser Wunsch nach Liebe ist abgrundtief. Warum haben wir solche Schwierigkeiten, uns ohne Vorbehalte in die Arme Gottes zu werfen, dessen Macht grenzenlos ist? Er allein kann uns ganz und gar und für immer zufrieden stellen. Unser brennender Durst ist an sich schon ein Schatz und der Herr wird ihn stillen. So wie uns nach Gott dürstet, so dürstet auch ihn nach uns. 
    Im Gebet begegnet uns Jesus, der Bettler der Liebe und heilt unsere Schmerzen. Alle Schätze, die wir im Gebet erhalten, wachsen auch in dem Maß, wie wir beten. Ob wir es fühlen oder nicht, Gott sucht uns und erwartet uns. In der Tat: um im Gebet zu wachsen müssen wir auch durch Zeiten der Trockenheit und der Prüfung, aber Gott bleibt immer am Werk. 
    Um für sein beständiges Wirken offen zu bleiben, müssen wir vor allem durch die Sakramente mit der Kirche verbunden bleiben. Die Erfüllung unserer täglichen Verpflichtungen und die geschwisterliche Liebe sind ebenfalls sehr wichtig, um in der Beziehung zu Gott zu wachsen. 
    Regelmäßiges persönliches Gebet, Anbetung und die Heilige Messe verändern unser Herz und machen uns Gott immer ähnlicher. Sie öffnen uns für die unsichtbare Welt. Lobpreis und Fürbitte geben uns Freude und Liebe, die uns zum Teilen mit anderen drängen. Halte am Gebet fest; du brauchst es, um lieben zu können.


  • Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen von "pro immaculata"
  • Weihegebet:
    Heilige Jungfrau, dein ganzes Leben warst du der Liebe des Vaters zugewandt und hast immer die persönliche Gemeinschaft mit Gott gesucht. Maria, meine Mutter, du hast im ständigen Gebet gelebt, indem du Gott gelobt und ihm in allen Situationen gedankt hast. 
    Heute weihe ich dir all meine Wünsche, Gott zu lieben und ihm zu dienen, damit mein Leben Gebet wird und damit jeder Aspekt meines Lebens in beständiger Beziehung zu Gott stehe. Ich ersehne die persönliche Begegnung mit ihm, damit er mir seine Liebe und seine Gnade schenken kann und zwischen uns eine wahre Freundschaft entstehen kann. Maria, führe mich zum Vater.
  • Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib. Amen.
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