Marienweihe - bis zum 08.12.2011 (4. Woche, 1. Tag / Samstag, 26. November))

Pieta im November 2011 / Bildstock in der Nähe von Hochaltingen
Vierte Woche – Weihe unserer Lebensbereiche

Liebe Gläubige, herzlich möchte ich Sie einladen, an diesem Tag den Kommentarbereich zu nutzen, um sich auszutauschen.
Ihr NN, Landpfarrer

22. Tag: Weihe unserer Beziehungen und unseres Alleinseins (Sehnsucht nach Liebe und Freundschaft)

  • Im  Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
  • Betrachtung: 
    Im Himmel werden wir ganz mit Gott vereint sein, so dass all unsere Sehnsüchte gestillt sein werden (vgl. Phil 4,19). Das ist unsere höchste Berufung. Wir werden dort nicht mehr heiraten oder verheiratet sein (vgl. Mk 12,25). Was bedeutet das für unser Leben? Wenn wir unser Glück ausschließlich in menschlichen Beziehungen suchen, werden wir Enttäuschungen erleben; denn die Mitmenschen sind nicht Gott und nur Er allein kann unsere Erwartungen erfüllen.
    Wer seine Ehe nur zu zweit lebt (und nicht zu dritt – mit Gott), läuft Gefahr, von seinem Ehepartner Vollkommenheit zu erwarten und wird schließlich enttäuscht. Gott ist die dritte Person im ehelichen Bund. Dies gilt auch für alle anderen Beziehungen. Wir brauchen keine Angst zu haben, Gott an die erste Stelle zu setzen. Das wird keineswegs dazu führen, dass wir unsere Freunde verlieren, sondern wir werden an Stärke und Freiheit gewinnen. Liebe und Freundschaft sollten immer in Freiheit gelebt werden.
    Wir brauchen uns auch nicht zu ängstigen vor dem Alleinsein. Oft versuchen wir, die innere Leere mit allen möglichen materiellen Dingen auszufüllen. Wir vergessen dann, dass wir niemals allein sind; Gott ist immer für uns da. Entscheiden wir uns also, zu lieben und zwar wirklich zu lieben!
  • Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen von "pro immaculata"
  • Weihegebet:
    Maria, du hast bedingungslos auf den Ruf Gottes geantwortet. Du hattest keine Angst vor den Konsequenzen. Ich weihe dir heute meine Freunde, meine Erwartungen ihnen gegenüber und meine Angst vor der Einsamkeit.
    Ich möchte dir auch alle weihen, die Gott noch auf meinen Weg führen wird, damit jede Begegnung eine echte Begegnung mit Christus wird und wir so zusammen seinen Leib, die Kirche, aufbauen können.
  • Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib. Amen.

Alle Rechte vorbehalten!
© Vereinigung Maria Königin des Friedens / Internationales Zentrum - P. Philippe Mascarel
10 Rue du Fourneau
5651 Thy-le-Château
Belgique
E-Mail: international.relay@gmail.com oder phimas33@gmail.com

5 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Für mich sind die Betrachtungen, und das tägliche Weihegebet ein solcher Schatz.
Ich habe das grosse Glück Zeit zu haben, es wirklich betrachten zu können, einen Abgleich mit meinem Innersten zu machen, in mich hinein zu horchen.
Ich habe den wundervollen Rat bekommen mit der Immaculata an der Hand in die Tiefen meiner Seele zu gehen.
Ohne die Sakramente und einen Beichtvater dem ich mich komplett anvertrauen konnte und durfte, hätte ich dies nicht verkraften können.
Im Keller meiner Seele herrschte sehr viel Dreck und Unordnung.
Jetzt hilft mir dieses Bild immer noch, und wir säubern Kammer für Kammer meiner Seele, entdecken vollkommen neue
Was mich sehr betrübt, ich beschmutze sie doch wieder: es ist eine harte Arbeit, alles gut sauber zu halten und nicht faul zu werden.
Viele unschöne Dinge geschehen, doch trotzdem ist es ganz anders geworden, ich bringe es, vertraue es ihr an, lasse mich in sie hineinfallen.
Ich darf in einem Frieden verweilen, der nicht von mir ist.
Doch den habe ich nicht durch mich erreicht, und das wichtigste ist es (für mich): ja zu sagen zu gotteswillen - ich will es wollen, unbedingt - einzig und alleine durch die Immaculata
Sie alleine hat mich zu Jesus geführt, ihn in mir unter allem Dreck gezeigt der weggeschaufelt wurde.
Ich habe wirklich entdeckt, er wohnt auch in mir und es ist alles richtig und gut, was auch geschieht.

Anonym hat gesagt…

Liebe Weggefährten,

ich danke Ihnen/Euch für die Vielfalt der aus dem Herzen gesprochenen Erfahrungen auf dem geheimnisvollen Weg zum Herrn an der Hand unserer liebevoll einladenden und unterwegs fürsorgenden Gottesmutter Maria.

Diese Internet-Mitteilungen sind auch für mich ein ganz kostbarer Teil des Gnaden-Schatzes aus diesem besonderen geistlichen Reise-Unternehmen,
auch wenn ich persönlich eher skeptisch bleibe ob der Anonymität. Sie birgt doch ein größeres Risiko im Augenblick des Formulierens - so ganz ohne Blickkontakt mit den Exerzitien-Geschwistern und ohne Kenntnis für deren Lese-Situation.
Ich vertraue mich hierin aber nun auch der Führung unserer/meiner Mutter an,um hoffentlich das jeweils treffende Wort und den entsprechenden Ton zu finden.
Es ist für mich einigermaßen schwierig, den Erfahrungen im geistlichen Leben so unterschiedlichen Menschen gegenüber wie dieser Gott sei Dank wohlwollenden Leserschaft angemessen Ausdruck zu verleihen.

Hier ein kleiner Einblick meinerseits:
Mit großer Freude machte ich die ersten Schritte (schon zum zweiten Mal in diesem Jahr,aber erstmals mit Gefährten zur selben Zeit)mit immer tiefer geführter Einsicht in die Umstände meiner Herkunft, meiner "Ausstattung" und einem neu geschenkten zärtlichen Blick für die vielen Schichten und Bezüge meiner doch komplizierten Existenz.

Ich durfte tatsächlich wieder ganz Neues entdecken: ob schmerzliche Wunden, alte Fallen in neuer Gestalt oder doch dieses Mal vor allem schöne Facetten meines Lebens in all seinem Wandel.

Ich komme mir gerade vor wie eine Prinzessin, die ja für ihre Herkunft garnichts kann.
Dabei war mir sonst immer, als wäre ich ein zu kurz gekommens häßliches Entlein.
Ich bekam in diesen Tagen gezeigt, dass mir seit Angeginn meiner Geschichte alle Schatzkammern des Königs offen stehen und ich bin gerührt von soviel Zärtlichkeit und Vertrauen seitens meines himmlischen Vaters und meiner himmlischen Mutter.
Alles und überall Geschenke, derer sooooo viele...nur wie leid es mir tut, dass ich mitunter so blind und neidisch auf andere schielte,...
ja das kam mir unter Tränen öfter zu Bewußtsein.
So vieles an Zeichen bekam ich geschickt, dass es schon sonderbar anmutet, wie sich Puzzle um Puzzle zusammen-fügt in Begegnungen, Ereignissen,Bibel-Impuls- oder geistliche Lektüre-Textstellen...

Anonym hat gesagt…

Ich bin so sehr dankbar für den besonderen Umstand, dass ich viel Zeit für Gebet und Betrachtung aufbringen kann, ohne darum auf viel Schlaf verzichten zu müssen.Ich werde manchmal sogar extra liebevoll von unserer Mutter dazu geweckt und dann ist die Gebetszeit meist besonders erquicklich und ich bin hellwach.
Vielleicht sollte ich noch ergänzen, dass ich mit PKW mobil bin und den häufigen und regelmäßigen Empfang der heiligen Eucharistie in Anspruch nehmen kann - als die Verankerung meines Herrn Jesus in meinem inneren Tempel (der ja natürlich immer weiter im Bauzustand ist) auf seinem ihm vorbehaltenen hochheiligen Platz.
Es fiel mir übrigens immer schwer, der Mutter meines lieben Jesus gegenüberzutreten, obwohl es ja viele schöne Darstellungen gibt (auch in meiner nächsten Nähe), die es mir angetan haben,
aber heute wurde mir geschenkt, dass ich den Kontakt zu ihrem mich hüllenden Mantel, der schon immer da war - wie ich jetzt zu erkennen glaube - wärmend und schützend spüren durfte, ja dass ich fast denke, das haftet mir schon immer an. Da gibt es garkeine Trennung.
Ich habe es nur nie "gewusst"
Ich gehöre ihr ja schon, ich widerborstiges, eigensinniges Kind!

Das ist alles so wundersam und schön, trotz und in vielerlei Schmerzen und Ängsten,auch um meine rechte Gesinnung und Würdigkeit, die ich eben hin und wieder in Frage stelle.
Aber wie gesagt, ich bin mir immer sicherer, dass ich ganz arg geliebt bin und
darum kann ich immer ehrlicher und dankbarer aus vollem Herzen das Magnificat singen, auch wenn ich mich oft so ungenügend fühle.
Meine Gefühle sind nicht bedeutungslos, aber können mich ganz schön an der Nase herumführen.
Da bin ich auf Marias Korrektiv angewiesen - aber immer in liebevoller, herz-bildender Zuwendung zu mir, sonst würde ich fortlaufen und das weiss sie, denn sie kennt ihr liebebedürftges und im Grunde ängstliches, empfindliches Kind.
Ich hoffe, dass ich weiter für die Ganzhingabe reife und treu bleiben kann.
Heute werde ich bei einer heiligen Firmung anwesend sein dürfen und erbitte dann auch für uns alle das Feuer des Heiligen Geistes, damit jeder und jede von uns sein/ihr persönliches Pfingstfest erleben darf,
Gabe und Auf-gabe und Auf-trag zugleich.
Dank Ihnen, lieber, hochwürdiger Herr Pfarrer Jolie für Ihr treues Geleit!
Halten wir weiter durch,
tragen wir einander im Gebet. Danke!

Anonym hat gesagt…

Mein Gott, ich danke dir für soooooviel Geduld mit mir. Ich habe die Mutter gefunden der ich in Ehrfurcht alles an vertrauen kann, dass ich trotz Vorsatz immer wieder stolpere, oft sehr traurig bin in meiner Hilflosigkeit.
Die täglichen Gebete und Betrachtungen gehen sehr tief und so danke ich Ihnen Hw. Herr Pfarrer Jolie für diesen Weg zur Immaculata, das macht mich ergriffen und froh.
Gottes Segen für Sie!

Anonym hat gesagt…

auch ich möchte mich kurz, aber sehr herzlich bedanken für die angebotenen Gebete zu unserer Mutter.
an einem Tag, es ging um den Streit in unserer Familie, waren die Zeilen, wie für mich geschrieben (wer kennt uns so genau?)
sie habe mich doch sehr getroffen.
Aber dann auch hat sich das Problem,
auch mit ihrer Hilfe Hr. Pf. Jolie, bei unserem Gespräch, schon fast von alleine gelöst.
Ich komme gerne auf ihr Angebot zurück und melde mich demnächst.

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