ein brief - teil IX

Liebe Gläubige in den Landpfarreien,

in wenigen Stunden werden wir die frohe Botschaft hören: "Heute ist euch der Heiland geboren. Er ist der Messias, der Herr." (Lk 2 , 12) Weihnachten ist der Tag, an dem wir erkennen, dass unser Berufung zur Lebensgemeinschaft mit dem Erlöser nicht nur Christi Tod und Auferstehung, sondern auch seine Geburt einschließt. Neu geboren werden aus Maria und durch Maria, dazu ruft uns das Johannesevangelium an Weihnachten auf: "...jene, die nicht aus dem Willen des Fleisches... sondern aus Gott geboren sind." (Joh 1, 13). (Nebenbei bemerkt: Es ist bedauerlich, dass dieser Text, der in der gregorianischen Messe täglich verkündet wird, aus der Messliturgie verschwunden ist, sodass wir ihn nur noch einmal im Jahr hören dürfen.)

Wie ereignet sich diese Wiedergeburt des Christen aus Gott, von der Johannes hier spricht? Der Heilige Ludwig Maria Grignion von Montfort beschreibt sie wie folgt: "Wenn Jesus Christus, das Haupt der Menschen, in Maria geboren ist, so müssen die Auserwählten als Glieder dieses Hauptes notwendiger Weise auch in ihr geboren werden ...  Alle wahren Auserwählten haben Gott zum Vater und Maria zur Mutter; und wer Maria nicht zur Mutter hat, kann auch Gott nicht zum Vater haben." (Das Goldene Buch) 

Bemerkenswerterweise hat das Zweite Vatikanische Konzil genau diesen Gedanken aufgegriffen, dass Maria "beim Werk des Erlösers in durchaus einzigartiger Weise in Gehorsam, Glaube, Hoffnung und brennender Liebe mitgewirkt [hat] zur Wiederherstellung des übernatürlichen Lebens der Seelen." (LG 61). Diese Worte des letzten Konzils sollten nicht vergessen werden. Wird man den Mut haben, anlässlich der 50-Jahr-Feierlichkeiten des "Konzilsausbruchs" im nächsten Jahr, auch an diese Textstellen zu erinnern?

Die letzten Wochen waren der Versuch, auf diesem Blog zur geistlichen Wiedergeburt durch die sogenannte "Marienweihe" einzuladen. Wie sehr danke ich jedem einzelnen, der sich auf diesen Weg begeben hat, den u.a. der Heilige Maximilian Kolbe so eindringlich empfiehlt. Ich bin sicher, dass alle Mühen Frucht tragen werden - auch für unsere Landpfarreien. Danken möchte ich auch jenen, die in zum Teil sehr persönlichen Zeugnissen von den Anfechtungen und auch von den Gnaden berichtet haben, die ihnen in dieser Zeit zuteil wurden. Die Marienweihe war - nebenbei bemerkt - außerdem der Versuch, die katholische Blogozese unter die Herrschaft der Gottesmutter zu bringen. Wie groß ist die Gefahr dieses Mediums, ein Forum der Selbstdarstellung, der Zerstreuung und der Geschwätzigkeit zu werden, anstatt der Rettung der Seelen zu dienen!

"Mein Unbeflecktes Herz wird deine Zuflucht sein und der Weg, der dich zu Gott führen wird." Dieses Wort der Muttergottes in Fatima an die Seherin Lucia möchte ich Ihnen gerne mitgeben für das neue Jahr. Ich selbst habe lang gebraucht, um den Sinn dieser Worte zu verstehen. Vielen erscheinen sie ein wenig übertrieben, vielleicht kitschig, bigott oder weltfremd. Sie sind aber das genaue Gegenteil. Wer z.B. die entsprechenden Kapitel der Offenbarung des Johannes liest, der weiß, dass bis in die letzte Stunde hinein ein sehr realer, konkreter und für jeden vernünftigen Christen deutlich erkennbarer Kampf zwischen der "Frau" und der "Schlange" toben wird (vgl. Offb 12) - ein Kampf, in dem es um alles, nämlich um das Heil jeder einzelnen Seele geht. Der Herr selbst sagt einmal, dass in dieser Auseinandersetzung niemand bestehen könnte, wenn die Zeiten nicht - um der Auserwählten willen - abgekürzt würden. (vgl. Mt 24, 22) In diesem Kampf ist die sündenlose Jungfrau der einzige Ort, an dem wir vor dem Bösen geschützt sind, weil der Widersacher in Maria keinen Zutritt hat. Jeder Priester, der im Befreiungsdienst steht, kann dies mit erschütternden Zeugnissen bestätigen: Der Teufel hasst nichts so sehr wie die Immaculata.

Ob wir es wahrhaben wollen oder nicht: Zwischen den "Auserwählten" und der "Welt", zwischen den Kindern Mariens und den Anhängern der Teufels herrscht eine Feindschaft - nach dem Heiligen Ludwig ist es die einzige Feindschaft, die Gott jemals selbst aufgerichtet hat, und zwar ganz am Anfang der Bibel mit den Worten "Feindschaft setze ich zwischen dich und die Frau, zwischen deinen Nachwuchs und ihrem Nachwuchs" (Gen 3,15). Eben darauf weist Christus seine Jünger in den Abschiedsreden hin: "Wenn die Welt euch hasst, dann wisst, dass sie mich schon vor euch gehasst hat. Wenn ihr von der Welt stammen würdet, würde die Welt euch als ihr Eigentum lieben. Aber weil ihr nicht von der Welt stammt, sondern weil ich euch aus der Welt erwählt habe, darum hasst euch die Welt." (Joh 15,18) 

Um besorgte Gemüter zu beruhigen: Es soll die "Welt" nicht grundsätzlich schlecht geredet werden - das versteht sich eigentlich von selbst. Schließlich hat Gott die Welt so sehr geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gesandt hat (vgl. Joh 3,16). Er liebt den Sünder - aber er verabscheut die Sünde. Ein kleiner, aber bedeutsamer Unterschied. Deshalb gilt: Wir müssen erkennen, wo die "Welt" sich gegen Gott auflehnt und den einzelnen Christen zum Abfall von Gott verführen möchte - oftmals sehr subtil und schwer zu durchschauen. "Feindschaft" und "Kampf" muss darüber hinaus nichts Sensationelles und Spektakuläres haben, im Gegenteil: Der alltägliche und mühsame Kampf gegen Verweltlichung, Verbürgerlichung und Verflachung ist eine mühevolle und nicht selten auch ermüdende Aufgabe jedes Christen.

Das verführerische süße Gift einer Anpassung an den gesellschaftlichen Mainstream ist für die Kirche und jeden einzelnen von uns möglicherweise gefährlicher als eine handfeste Kirchenverfolgung, in der klar zu erkennen wäre, wo die "Auserwählten" und wo die "Feinde Gottes" zu finden sind. Dies gilt für unsere Zeiten umso mehr, in denen nach einem aufsehenerregenden Wort Pauls VI. der Rauch Satans sogar in die Kirche eingedrungen ist. (1972) Der "Feind" steht also nicht nur außen, er ist - wie schon von Christus prophezeit - in das Innerste des Heiligtums vorgedrungen. Das süße Gift der "Verweltlichung" findet sich fast überall: In der Liturgie, in den Gebeten der Kirche, in den Sakramenten und auch in ihren Ausspendern. Nur an einem Ort nicht: In der unbefleckten Jungfrau. So hat es Pater Kolbe immer wieder betont.

Auf die Feindschaft zwischen der Welt und den Auserwählten hat Papst Benedikt in seiner berühmt gewordenen "Freiburger Rede" mit eindeutigen Worten hingewiesen (25.09.2011): „Um ihrem eigentlichen Auftrag zu genügen, muss die Kirche immer wieder die Anstrengung unternehmen, sich von dieser ihrer Verweltlichung zu lösen und wieder offen auf Gott hin zu werden. Sie folgt damit den Worten Jesu: ‚Sie sind nicht von der Welt, wie auch ich nicht von der Welt bin‘ (Joh17, 16), und gerade so gibt er sich der Welt.“ Mit anderen Worten heißt das doch: Wo die Kirche "verweltlicht", ist sie nicht mehr offen auf Gott hin, dient nicht mehr Gott, sondern dem Widersacher.

Leider haben diese Warnungen des Papstes in der offiziellen Kirche kaum etwas bewirkt, im Gegenteil: Viele haben sie missdeutet als "Ermutigung" an die Dialogkirche, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Deutlicher hätte die Mahnung des Papstes zu einer Kurskorrektur bzw. zu einer kompletten Umkehr aber doch gar nicht ausfallen können. Und dass die Kirche bis in ihr innerstes Heiligtum - bis hinein in die Sakramente - von einer beispiellosen Verflachung und Verbürgerlichung getroffen ist, kann schon beim Lesen dieses winzigen Internet-Tagebuchs leicht nachgeprüft werden. Wohin läuft die Herde Christi eigentlich, wenn die Hirten, die sie führen sollen, von einer solchen Blindheit geschlagen sind und die Weisungen des obersten Hirten komplett ignorieren?

Wichtiger als diese unvermeidlichen allgemeinen Beobachtungen ist jedoch der Blick ins eigene Herz. Viele bezeugen, dass gerade die Marienweihe ihnen geholfen hat, in der Liebe zu Gott zu wachsen, und gleichzeitig die Geister klarer zu unterscheiden: "Liebt nicht die Welt und was in der Welt ist! Wer die Welt liebt, hat die Liebe zum Vater nicht" (1Joh 2, 15). Beides wird in Zukunft noch größere Bedeutung erhalten: Das mutige Eintreten für eine Entweltlichung der Kirche einerseits, zu der uns der Heilige Vater nun selbst aufgerufen hat. Und das Streben nach der Vergöttlichung (wie es der Heilige Maximilian Kolbe ausgedrückt hat) andrerseits, denn ohne unser eigenes Bemühen um Vervollkommnung bleibt alle Aktivität fruchtlos.


Diese Gedanken möchte ich Ihnen mitgeben auf dem Weg in das Neue Jahr, meine lieben Gläubigen. Wie es hier auf diesem Blog weitergehen soll, ist noch unklar, da ich in nächster Zeit meine Kraft in die Ausbreitung des Projektes "pro Immaculata" stecken werde. Ich werde mich zunächst nur noch einmal monatlich in diesem Forum zu Wort melden - und zwar jeweils am Herz-Mariä-Sühnesamstag. Über den Newsletter können wir in Kontakt bleiben, falls gewünscht. (Mittlerweile sind mehr als 200 Bezieher registriert. Alle mail-Adressen fallen werden vertarulich behandelt und niemals weitergegeben)


Meinen Segen für Sie alle. Gott schütze Sie im Neuen Jahr. In der Heiligen Nacht bin ich Ihnen im Gebet verbunden!


Ihr in Christo und Maria ergebener


Ihr NN, Landpfarrer


Bild: Die Krippe an jenem Ort, an dem NN lebte, wird für mich wohl immer die schönste bleiben. Möge er ruhen in Frieden!

10 Kommentare:

Eugenie Roth hat gesagt…

"zwischen den Kindern Mariens und den Anhängern der Teufels herrscht eine Feindschaft" schreiben Sie. Wie kann ich das einem Protestanten erklären?

DANKE.

Anonym hat gesagt…

Was für ein schönes Bild von einem wunderbaren Ort!

jolie hat gesagt…

@er:
Versuchen Sie das, erst einmal einem Katholiken zu erklären :)

Im Ernst: Ich glaube, dass der marianische Minimalismus, dem die Kirche nach dem Konzil komplett verfallen war, zu der irrigen Auffassung geführt hat, dass es im Grunde nur Detailfragen sind, welche die Einigung der "Kirchen" (wie es so schön heißt) noch aufhalten: Also ein bisschen Amtsverständnis hier, ein wenig Sakramentenverständnis dort... und schon sind wir beieinander.

Mittlerweile erkennt man (sagen wir lieber: einige), dass katholische und evangelische Christen in der Substanz ganz unterschiedliche Sichtweisen von Glaube, Kirche und dem menschlichen Heil (bzw. besser gesagt: seiner Vermittlung) haben. Hätte man das vor 40 Jahren schon gesehen, hätte man viel Zeit sparen können.

Deswegen kommen wir in der Ökumene nicht an der marianischen Dimension der Kirche vorbei, weil sie grundlegend ist. Schon Cyprian von Karthago sagt im dritten Jahrhundert (also lange vor jeder Spaltung): "Wer die Kirche nicht als Mutter hat, kann Gott nicht als Vater haben."

Es geht um die Frage, wie weit das menschliche Heil durch die Kirche vermittelt wird. Auch hier gilt, dass die Muttergottes der Schlüssel ist.

Man muss diese Dinge im ökum. Dialog behutsam und respektvoll angehen, das versteht sich von selbst. Aber ein Ausblenden der Mariologie führt zu der Fehleinschätzung, dass es in der Ökumene eine Art "Baukastenprinzip" gibt, bei dem man Schritt für Schritt die Schnittmengen erweitert. So kommt die Einheit niemals zustande.

Weil viele unserer Bischöfe (von den allermeisten Theologen ganz zu schweigen) keine marianische Sicht der Kirche haben, führen sie sich oftmals in ökumenischen Fragen wie Vorsitzende von Tarifparteien auf: "Wir müssen jetzt mit aller Kraft an den noch verbleibenden Unterschieden arbeiten...." etc...

Als ob es darum ginge. Schrecklich.

Soviel auf die Schnelle, meinen Segen.

NN, Landpfr.

Anonym hat gesagt…

@Eugenie:

Es ist meiner Meinung nach nicht moeglich, Jemanden etwas zu erklaeren wenn er nicht vorher eine Frage gestellt hat um sich der Antwort zu oeffnen, jedoch dann:

wuerde ich einem Protestanten natuerlich biblisch kommen. Und das ging soweit ich mich erinnern kann so:

Dieses Wort fuer Frau im Originaltext, dass in Gen 3;15 (und in dem ja schon explizit auf die apokalyptische Frau, die der Schlange den Kopf zertritt, hingewiesen wird) wird in der Bibel noch 2 Mal verwendet: In Bezug auf Maria (Bibelstelle nicht zur Hand, ich denke es war unter dem Kreuz, als Jesu dem Juenger = uns Maria zur Mutter gab) und eben auf die apokalyptische Frau.

Deshalb liegt es nahe, dass von ein und der selben "Frau" die Rede ist, naemlich Maria, die frei von Suende ist und Jesus, das Heil, Gott, den Leib Christi, die Sakramente in die Welt gebracht hat, uns Jesus dem Teufel den Garaus gemacht hat.

Nun sind wir als Juenger und Nachfolger Jeus natuerlich auch alle Kinder Mariens und nach dem Bibelzitat in der Genesis Feinde des Teufels, insbesondere wenn wir diesen Zusammenhang begriffen haben und Maria als Mutter bejaht haben.

Der Begriff Kirche umfasst:

die Braut des Heiligen Geistes (Maria)

und der Leib Christi (wir sind Jesu Glieder)

Somit ist der Leib Christi als die Kirche wie Maria.
Daher der Begriff Mutter Kirche.
Deshalb steht die katholische Kirche als marianische Dimension besonders in der Feindschaft zum Boesen, von der Vollmacht die sie in den Priestern ueber das Losbinden vom Boesen hat mal ganz zu schweigen.

Bejaht sie das, ist ihr der Sieg sicher, denn die Schlacht ist ja in sich schon geschlagen und gewonnen, es geht nur noch um die einzelnen Seelen, die das Boese verderben moechte indem es sie davon abbringt, die Kirche, als heilbringend anzusehen.

Bin kein Theologe, falls irgendwelche Fehler in der Erklaerung sind bitte ich HW, sie zu verbessern!

;o)

lg
Maerilu

Anonym hat gesagt…

danke für ihren blog
er ist so wertvoll und kostbar geworden - einfach richtig

Anonym hat gesagt…

"..In diesem Kampf ist die sündenlose Jungfrau der einzige Ort, an dem wir vor dem Bösen geschützt sind,.."

Ich stimme in vielem der marienfrommen Grundhaltung des Autors zu und habe selbst viel der Mutter Jesu, der großen Gnadenvermittlerin, zu verdanken.
Allerdings scheint mir obiges Zitat doch etwas grenzwertig. Sicher ist die Sündenlose (das sie auch Jungfrau ist, ist in diesem Zusammenhang unbedeutend) ein vorzüglicher Ort, der vor dem Bösen schützt. Die Einzigartigkeit dieses Ortes bezieht sich aber nicht auf diese Schutzfunktion. Diese hat nämlich auch die Eucharistie, die (gelesene) Bibel, das Beten und Fasten, die Werke der Nächstenliebe... Diese können zwar sehr von einer echten Marienfrömmigkeit profitieren, sind aber nicht inherent an diese gebunden.

jolie hat gesagt…

stimme ihnen zu, dass das missverständlich ist.

es ist aber ein satz, der mit dem titel "mittlerin aller gnaden" ernst macht.

d.h. auch die anderen sakramente werden letztlich nur segensreich sein, wenn sie in gemeinschaft mit der kirche gefeiert werden.

ansonsten fehlt ihnen etwas.
"sentire cum ecclesia" wäre dann letztlich auch ein "sentire cum maria" - weil die immaculata die kirche als person und in person (j. ratzinger) ist.

zustimmung?

Anonym hat gesagt…

"...d.h. auch die anderen sakramente werden letztlich nur segensreich sein, wenn sie in gemeinschaft mit der kirche gefeiert werden."

Die Gemeinschaft mit der Kirche ist der entscheidende Punkt. Marienfrömmigkeit (oder welchen Begriff man auch immer hier bevorzugt) hat zwar immer auch einen (bleibenden!) Bezug zu der konkreten Person Mariens, darf aber trotzdem nicht bei ihr stehen bleiben. Mir scheint, dass bei uns Katholiken nicht immer klar ist, wie wir die jeweiligen Personenbezüge zu Jesus und Maria gewichten sollen.Beide Namen werden ja gerne in einem Atemzug genannt. Letztlich geht es hierbei um die Frage, wer und was die Kirche ist.

Anonym hat gesagt…

wenn wir der immaculata gehören, gehören wir gott selbst
nur in ihr werden wir sicher zu gottvater gelangen
sie ist sündenfrei, kann also nur wollen was gott will
wenn wir ganz eisern ihren willen , ihrem weg folgen, uns in ihr befinden (sowie jesus in ihr gewohnt hat) sie all unser sein an gott weiterreicht, spiegelt es gotteswillen wieder
erst durch sie wird es "sündenfrei"
ihr unbeflecktes herz, meine wohnung, meine festung

die immaculata ist die schlangenzertreterin, das stimmt im kleinsten wie im grössten
je mehr man sich in der immaculata befindet, desto deutlicher wird es

was ich geschrieben habe, ist ein erfahrungsbericht, das wichtigste um vollkommene heiligung für mich zu erlangen bis zum begin meines wahren lebens
das ist kein theologisches wissen, ich habe keines, doch der versuch des lebens im erdental ganz in der immaculata, es ist der sicherste und behüteste ort

mehr eingebettet in die kirche, in die mitte der kirche als durch die immaculata geht es gar nicht mehr, dieses erkennen wächst aus der grossen gottesliebe und verbundenheit zu jesus heraus

Anonym hat gesagt…

"Sicher ist die Sündenlose (das sie auch Jungfrau ist, ist in diesem Zusammenhang unbedeutend) ein vorzüglicher Ort, der vor dem Bösen schützt. Die Einzigartigkeit dieses Ortes bezieht sich aber nicht auf diese Schutzfunktion. Diese hat nämlich auch die Eucharistie, die (gelesene) Bibel, das Beten und Fasten, die Werke der Nächstenliebe... Diese können zwar sehr von einer echten Marienfrömmigkeit profitieren, sind aber nicht inherent an diese gebunden."

Das denke ich aber doch, lieber Anonym, denn das Wort Gotte ist in Maria seiner Mutter Fleisch, Leib Christi geworden. Und dort ist Er geformt worden und ist und besteht dort ungebunden an die Zeit aber gebunden an die Mutter wie ein Kind insbes. ein Ungeborenes schutzlos ist und an die Mutter gebunden ist. Wie eine Nabelschnur. Wir verehren den Leib Christi nach wie vor auch ungeboren in der Mutter.
Wie kann man ein Leben und Sterben von der Mutter abtrennen? Das geht nicht, in ihr ist immer der Ursprung.

Auch halte ich gerade die Jungfrauelichkeit der Immaculata in dem Zusammenhang des Schutzes fuer extrem wichtig, denn sonst waere es nicht so. Maria war suendenlos und so uebervoll erfuellt vom Heiligen Geist, dass es nichts hinzuzufuegen oder wegzunehmen gibt. Sie ist wie sie ist uneinnehmbar, nichts kann in sie eindringen.
Das ist der Ursprung, in dem Gott in sie Seinen Sohn legte.

Und wir als Juenger - sollen ihm in allem nachahmen. Ganz besonders im allerkleinsten.

Schauen wir in die Krippe!

Dort wurde Jesus sichtbar fuer die Welt.
Jedoch war auch er einmal noch kleiner, noch schutzloser.

Frohe Weihnachten wuenscht von Herzen

Maerilu

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katholische avantgarde http://www.pfarrer-jolie.de