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| "Pilgermadonna" - Mariengotte / Vogelsberg |
Fünfte Woche − Weihe an die Heiligste Dreifaltigkeit
Herzlich lade ich Sie ein, sich nochmals auszutauschen. Vielleicht gibt es noch Fragen für den Weihetag?
29. Tag: Weihe von weiteren persönlichen Anliegen
- Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
- Wort
Gottes:
„Darum danken wir Gott unablässig dafür, dass ihr das Wort Gottes, das ihr durch unsere Verkündigung empfangen habt, nicht als Menschenwort, sondern – was es in Wahrheit ist – als Gottes Wort angenommen habt; und jetzt ist es in euch, den Gläubigen, wirksam.“ (1 Thess 2,13) - Betrachtung:
Wenn wir Christus wirklich begegnet sind und uns entschieden haben, unser Leben zu ändern, setzen wir unseren ganzen Eifer daran, radikal und aus freier Entscheidung auf alles zu verzichten, was nicht der Ehre Gottes dient. Diese entscheidende und grundlegende Etappe unserer Bekehrung löst im Himmel große Freude aus (vgl. Lk 15,7). Aber das genügt nicht, um – wie der hl. Basilius es nennt – „die Ähnlichkeit mit Gott“ zu erreichen.
Dazu müssen auch alle anderen Bereiche unseres Lebens erneuert werden: der Charakter, der Lebensstil, selbst unser Unterbewusstsein… Das ist Evangelisierung, die in die Tiefe geht. Hierfür ist Maria Vorbild, denn sie ist „die Gussform Gottes“, in der Jesus, der „Gottmensch“, geformt wurde. Deshalb kann sie ihrerseits auch den Menschen zum Bild Gottes formen. Zögern wir also nicht, ihr alles zu weihen, was in uns noch der Verwandlung bedarf, so dass wir einmal mit dem hl. Paulus sagen können: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir.“ (Gal 2,20).
Dieser Prozess geschieht nach und nach, er dauert das ganze Leben und kann manchmal sehr schmerzhaft sein, weil man darunter leidet, nicht sofort vollkommen zu sein. Wir brauchen viel Geduld und Demut. Wir werden glücklich und in großem Frieden leben, wenn wir unsere Schwachheit und Mängel eingestehen können. Wenn wir alles geweiht haben, wird sich die Macht Gottes in unserer Schwachheit entfalten (vgl. 2 Kor 12,9).
- Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen von "pro immaculata"
- Weihegebet:Du
weißt, Maria, dass es in mir Bereiche gibt, in die ich niemanden hineinlasse.
Heute bitte ich dich, dass du dort das Licht Gottes hineinbringst.
Ich will in deine Schule gehen.
Ich will dir alles weihen, was in mir wie ein dunkler Fleck ist, alle Bereiche, auf denen ein Schatten liegt, alles, was ich noch nicht sehen kann, alles, was ich auch noch vor anderen verbergen will. Ich möchte heilig sein und deshalb will ich das annehmen, was Jesus mir am Kreuz angeboten hat:
Ich nehme dich als meine Mutter zu mir, damit du mich führst, damit du mich leitest, damit du mich in allen Dingen formst.
- Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib. Amen.
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