Marienweihe - bis zum 08.12.2011 (5. Woche, 3. Tag / Montag, 05.Dezember)


Fünfte Woche − Weihe an die Heiligste Dreifaltigkeit

31. Tag: Weihe an den Sohn

Einige Hinweise zum Weihetag finden Sie hier. Wenn Sie noch Fragen haben, melden Sie sich!

  • Im  Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen
  • Wort Gottes: „Nicht mehr ich lebe, sondern Christus lebt in mir. Soweit ich aber jetzt noch in dieser Welt lebe, lebe ich im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich für mich hingegeben hat.“ (Gal 2,20)
  • Betrachtung: „Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab“ (Joh 3,16). Ja, Gott der Vater liebt uns so sehr, dass er zu uns kommen wollte, uns in seinem Sohn ganz nahe sein wollte, als Kind. Er ist Mensch geworden, damit wir lernen, ihm zu vertrauen. Jesus kennt unser ganzes Menschsein, bis hin zum Schlimmsten. Er kennt dich, er weiß, was du erlebst und er kommt, um dir zu sagen, dass du es wert bist, ein Ebenbild Gottes zu sein, dass du es wert bist, zu Gott zu kommen.
    Er ist in die Krippe gekommen, und die ersten, die ihn angebetet haben, waren die Hirten, also jene, die damals am Rand der Gesellschaft gestanden haben. Er starb an der Seite eines Räubers, der sicherlich kein vorbildliches Leben geführt hatte, und die erste Person, der er nach der Auferstehung erschien, war eine ehemalige Prostituierte, Maria Magdalena. Der Sohn Gottes hat niemanden ausgeschlossen, sondern die erwählt, die ihn am meisten brauchten und die bereit waren, ihn zu empfangen. Du kannst lernen, diese Sehnsucht nach ihm in dir zu wecken. Dann wirst du erleben, wie Christus sich ganz konkret in deinem Leben offenbart.
  • Ein Gesätz des Rosenkranzes in den Anliegen von "pro immaculata"
  • Weihegebet:
    Maria, Du bist die Mutter Christi und meine Mutter. Du hast Ihn in Deinem Schoß empfangen und Du hattest mit Ihm den vertrautesten Umgang von allen Menschen. Auch ich will mich ganz Jesus weihen, meinen Leib, meine Seele und meinen Geist, und in einer ganz tiefen, persönlichen Vertrautheit mit Ihm leben, um Ihm dadurch immer ähnlicher zu werden.
    Maria, schenk mir deine Augen, damit ich Ihn betrachten kann wie du, schenk mir dein Herz, damit ich Ihn lieben kann wie du, und schenk mir deine Hände, damit ich ihm mit deiner Treue dienen kann. Ich weihe mich Jesus, damit ich meine Berufung als Christ erfüllen kann, das heißt, ich will Christus „als Gewand anziehen“ und Liebe werden.
  • Maria mit dem Kinde lieb, uns allen deinen Segen gib. Amen.
Alle Rechte vorbehalten!
© Vereinigung Maria Königin des Friedens / Internationales Zentrum - P. Philippe Mascarel
10 Rue du Fourneau
5651 Thy-le-Château
Belgique
E-Mail: international.relay@gmail.com oder phimas33@gmail.com


6 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Mein "inneres Haus" ist durch die Vorbereitung momentan vielleicht ein wenig sauberer und ordentlicher, aber die bisherige Erfahrung lehrt mich, dass nach solch einer Aufräumaktion schon bald wieder Unordnung und Schmutz die Oberhand gewinnen werden.

Ich möchte gerne anders sein, entschiedener, liebevoller, besser. Aber die Erfahrung lehrt: ich bin es nicht.
Ich möchte Jesus nicht ständig wehtun, möchte Maria Raum geben in mir, damit wenigstens ab und an ein "schrumpeliger Apfel" guten Bemühens, durch Maria dargebracht, dem König eine kleine Freude macht.

Wie sehr aber fürchte ich mich davor, dass die weder von innerer Freude noch von froher Erwartung getragene, momentane Entschlossenheit, die durch die guten Vorbereitungstexte hier im Blog als zartes Pflänzchen gewachsen ist, nur ein paar Tage anhält, und ich nach der Weihe wieder ganz schnell entmutigt im Matsch der Sünden liege, um den Gedanken vermehrt: "Ich schaffe es nicht, ein Marienkind zu werden". (Was irgendwie ja sogar wahr ist, denn ICH als Mensch schaffe es garantiert nicht...!)

Sind solche Befürchtungen eine Versuchung dazu, die Weihe gar nicht erst zu wagen, weil man ja eh zu schlecht dazu ist?

Und, wenn ich es wage: Wie kann ich das zarte Pflänzchen der Entschlossenheit vor dem Verwelken und Sterben bewahren??

(Entschuldigung bitte für die vielen Fragen und den langen post)

Anonym hat gesagt…

Sie werden anders werden, durch ihren Willen es zu wollen.
Ich bin Weltmeisterin im Fallen und glaube zu verstehen, wie ihnen zumute ist - es ist einfach furchtbar.
Die Weihe (die Worte zur Weihe im blog) es stimmt so sehr: es ist keine Gefühlsduselei - sie wird Ihr Leben verändern, immer mehr und mehr.
Bitte lassen Sie nicht nach, es ist oftmals schwer, sehr schwer - doch der einzig richtige Weg.

Anonym hat gesagt…

verzeihung das ich nocheinmal etwas sage:
sie sind schon ein kind der immaculata
gerade unser nimmt sie sich an, denn wir sind verloren ohne sie

die heutigen worte der betrachtung, haben eine solche freude und dank in mir ausgelöst: er erwählt die, die ihn am meisten brauchen: also mich
durch unsere mama - die immaculata

das durchhalten, es ist so schwer- doch sie werden durch die sakramente, gespräche (vielleicht auch hier bei unserem hochwürden) und gebete von uns füreinander halt finden
das wünsche ich ihnen sehr

Anonym hat gesagt…

Ich glaube, das ist genau mein Problem:
Wie kann jemand so Heiliges und Reines wie Maria die Mama sein von jemand, der das krasse Gegenteil davon ist?

Sicher ist Marias Fähigkeit zu lieben sehr gross, sicher hat sie, weil sie die Begnatete ist, Anteil an der Barmherzigkeit ihres Sohnes, die sie sogar die Sünder lieben lässt.

Aber wie kann ich mir herausnehmen, sie als Mutter für mich zu betrachten und zu ihr vertrauensvoll "meine Mama" zu sagen? Doch nur, wenn sie mich sozusagen "adoptiert" und sich mir dadurch zur Mutter gibt.

Ist es DAS, was in der Marienweihe geschieht?

Die Vorstellung, dass eine menschliche Mutter ihr Kind ja auch liebt, wenn es was ausgefressen hat, wäre das nach dieser "Adoption" jene Mutterliebe, auf die ich dann hoffen darf, obwohl ich, verglichen mit ihr, sozusagen ein Waisenknabe bin?

Anonym hat gesagt…

Sicherlich ist es gut in Demut zu sagen: Ich vermag wirklich nichts aus mir heraus, ausser es zu wollen. Gar nichts. Es ist als ob Gott sagen wuerde: Lass mich es durch Dich tun oder lass es gleich ganz bleiben. Heb ich ein Ding auf und raeum es auf - es fallen bestimmt 5 andere aus dem Schrank und es ist unordentlicher als vorher. Gerade deshalb ist die Weihe so noetig, damit wir alles in, durch und mit der Immaculata tun. Wir haben ja auch die Misserfolge geweiht.

Wir weihen uns eben mit den Floehen, mit dem ganzen Dreck wie Pater Buob so gut sagt.Die Floehe sind dann auch ihrs und nicht mehr unseres!.
Wie gerne waescht eine Mutter ihr Baby und erfreut sich daran, wie schoen Gott es gemacht hat?!

Maria ist sowieso schon unsere Mutter, weil Jesus sie uns am Kreuz zur Mutter gegeben hat. Sie hat uns schon angenommen. Die Frage ist nun, ob wir sie nun zurueckweisen oder ihr alles geben und ja sagen zu ihr als Mutter.

lg
Maerilu

Anonym hat gesagt…

ich glaube man muss sich erst einmal im stillen kämmerchen trauen mama zu sagen
ich habe es auch erst sehr vorsichtig und heimlich gesagt

ich schaue zu ihr auf, nehme mir ein beispiel an ihr und versuche einfach nachzulaufen, in ihrem schatten zu wandern - sehr genau wissend nie so sein zu können - doch es zu versuchen

wie oft habe ich gedacht, sie kümmert sich so um mich da ich das schatten/schmuddelkind bin, jedoch mit dem willen schön zu sein

wie sehr verstehe ich sie

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